Die Marco Polo Brücke

卢沟桥
Endlich ist es soweit. Sechs Monate wohnen wir schon in Beijing und seit dieser Zeit warten wir auf unser Auto. Unsere erste Fahrt führt uns zur berühmten Marco Polo Brücke.

Wir hatten so viel davon gehört und wollten sie nun endlich einmal sehen. Sie liegt außerhalb von Beijing und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen. Besser gesagt, wir haben die Buslinie noch nicht gefunden. Auf jeden Fall müssten wir mehrere Male umsteigen.

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Tempo of Time

Like each other old city in China, Beijing (北京) has one drum and one bell tower. They are situated at the northern end of the Zhongzhou road (中轴线); literally meaning: central axis of the inner city.
Zhongzhou Road is not the name of any particular road; it refers to the trunk road from Beichen Bridge on the northern 4th ring through to Zhonglou North Bridge on the northern 2nd ring (north stretch) and south of Yongdingmen (south stretch). Tempo of Time weiterlesen

Das Mittherbstfest und die Mondkuchen

中秋节和月饼

Das 中秋节 (Mittherbstfest), im Volksmund auch 月节 (Mondfest) genannt, ist das zweithöchste Fest in China nach dem 春节 (Frühlingsfest). Es wird seit der 唐朝 (Tang-Dynastie) am 15. Tag des achten Monats gefeiert.

Nach dem chinesischen Bauernkalender bilden der siebte, achte und neunte Monat den Herbst, der achte Monat steht in der Mitte und am 15. Tag in der Mitte dieses Monats feiern die Chinesen das Mittherbstfest.

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Die Stadt Peking und ihre 3000 jährige Geschichte

北京的历史

Die Hauptstadt der Volksrepublik China besaß im Laufe der Geschichte viele Bezeichnungen. Den heutigen Namen 北京 Beijing, nördliche Hauptstadt, gibt es seit dem Jahr 1403. Der damalige Kaiser 永乐 Yongle verlegte die Hauptstadt der Ming-Dynastie von 南京 Nanjing nach 北平 Beiping und sie wurde im gleichen Jahr zu Beijing, zur nördlichen Hauptstadt. Die Stadt Peking und ihre 3000 jährige Geschichte weiterlesen

Die Juden von Kaifeng

Am Gelben Fluss in Zentralchina lebte viele Jahrhunderte hindurch eine große jüdische Gemeinde. Ihre Geschichte ist eindrucksvoll und bewundernswert. Laut Inschrift auf einer 1489 n.Chr. errichteten Stele bildete den Anfang eine Gruppe von 70 Familien aus 17 Stämmen mit etwa 500 Personen, die Ende des 10. oder Anfang des 11. Jahrhunderts in der Stadt Kaifeng eintraf. Vermutlich kam sie über die Seidenstraße aus Bokhara in Persien, denn ihre Liturgien waren im Bokharadialekt geschrieben.

Über ihre Anfangszeit bis Mitte des 14. Jahrhunderts geht aus den einigen von den Juden selbst hinterlassenen Dokumenten hervor, dass sie in Kaifeng, der Hauptstadt der Nord-Song-Dynastie (960 – 1126 n. Chr.), freundlich aufgenommen wurden. In dieser Stadt, die damals mit mehr als einer Million Einwohnern eine der größten und reichsten Städte der Welt war, gehörten sie bald zu der wohlhabenden Kaufmannsklasse. Sie erhielten die gleichen Rechte wie die einheimischen Bürger und durften nach ihren Gebräuchen und Riten leben. 1163 kauften sie sich ein Grundstück im Zentrum der Stadt und erhielten die Erlaubnis, dort eine Synagoge zu bauen. Im Jahr 1279 errichteten Mongolen die Yuan-Dynastie in China (1279 – 1368). Mitglieder der jüdischen Gemeinde wurden von den neuen Herrschern als Finanzberater und Steuerbeamte eingestellt oder dienten in der Armee. 1279 rekonstruierte und vergrößerte die Gemeinde mit besonderer offizieller Erlaubnis die Synagoge. Die Juden von Kaifeng weiterlesen

Die Minggräber

Insgesamt regierten 16  Kaiser in der Zeit von 1368 bis 1644 das Reich der Mitte. Nach Jahrhunderte langer Fremdherrschaft durch die Dschurdschen und Mongolen kamen mit den Ming-Kaisern wieder ein rein chinesisches Geschlecht an die Macht.

Das Land entwickelte sich prächtig, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich. Die Expeditionen der Handelsflotte wurden weltbekannt. In Beijing wurden der Kaiserpalast und der Himmelstempel gebaut. Das Porzellan der Ming bekam Weltruhm. Die Macht im Staat konzentrierte sich auf die Person des Kaisers. Er hatte das Mandat des Himmels.

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Die Rangabzeichen der Beamten

宫员的補子

Die Rangabzeichen (chin.: 補子engl.: mandarin square) zeigten den Rang eines Beamten (Mandarin) in der Kaiserzeit an. Sie wurden auf der Vorder- und Hinterseite der offiziellen Kleidung getragen.
Die Historie dieser Abzeichen geht bis auf die Han-Dynastie zurück. Es gab je neun Ränge für die Zivilbeamten und für die Militärbeamten. Die Abbildungen der Tiere wechselte zu unterschiedlichen Zeiten.
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