从未褪色的记忆:一个德国家庭的青岛往事

文 : 王栋,青岛

现年86年的彼得·特罗舍尔(Peter Troschel)一直居住在北德小城奥尔登堡(Oldenburg),身体硬朗、精神矍铄的老爷子至今还能持续自行车骑行10公里。虽然只在二十多年前年来过一次中国,连最简单的中文也听不懂,但他却可以准确地记得中国唐代大诗人李白(701~762借乐府古题创作的《胡无人》,“严风吹霜海草凋,筋干精坚胡马骄。汉家战士三十万,将军兼领霍嫖姚。流星白羽腰间插,剑花秋莲光出匣……”如果有人好奇的问他,为何对这个相隔万里的国家情有独钟,耄耋之年还能够记得中国的古诗。彼得老人总会很自豪的说,诗是小时候奶奶教的,而他的父亲也出生在中国青岛。80多年来,带有中国痕迹的记忆始终印在彼得老人的脑海中,从未褪色……

图 1》特罗舍尔家 1914

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Familie Stielow in Tsingtau

Minna Günther wurde am 22. Februar 1886 in Prerow an der Ostsee geboren. Dort auf dem Darß wohnten ihre Großeltern. Ihre Eltern hatten 1880 in Mecklenburg geheiratet und waren dann nach Wilhelmshaven gezogen, wo ihr Vater als Schiffszimmermann Arbeit fand. Im Wilhelmshavener Adressbuch von 1884 wurde Ferdinand Günther als Werftschiffsbauer in der Ostfriesenstraße 21 geführt. Hier wurde auch Minnas ältere Schwester Marie 1881 geboren. 1892 wurde die jüngste Tochter Johanna geboren. Im Juli 1898 starb die Mutter, Minna war gerade zwölf Jahre alt. Der Vater von drei Kindern heiratete im gleichen Jahr die Witwe Johanna Scharmberg. Nach dem Adressbuch von 1900 lebte die Familie in der Alten Straße 20 und Ferdinand trug den Titel Werksführer. Familie Stielow in Tsingtau weiterlesen

Ernst August Troschel

Ernst Troschel wurde am 16. April 1868 in Stargard in Westpommern geboren. Nach der Schulzeit studierte er Wasserbau an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Nachdem er das Studium erfolgreich abschloss, wurde er in den Staatsdienst übernommen und spezialisierte sich auf Hafenbau und Werftanlagen. Er arbeitete in verschiedenen Städten an der Ostsee und in Berlin.

Im Sommer 1895 heiratete er in Schöneberg die Medizinstudentin Elise Schulz. Er hielt es für selbstverständlich, dass Elise ihr Ziel, Ärztin zu werden, weiter verfolgte. Ernst August Troschel weiterlesen

奥尔登堡五年游

2015年夏天的科隆,我用颤抖的手,伴随着激动的心,风风火火撕开了来自奥尔登堡大学的录取通知书。这意味着此前一年在科隆的语言班时光画上了圆满的句号。从那一刻起,我认为我在德国的学习生活才算正式开启。然而首当其冲的事情就是在奥尔登堡找到一个属于自己的房间,但是此时此刻我并不知道如何走出这第一步。所以我直接来到了奥尔登堡大学中寻找中国人的面孔。随后在学校图书馆里结识了一位大姐,通过她进入了奥尔登堡中国学生会的群。在通过了大学语言班之后,需要完成本科的补修之后,才能正式开启硕士的课程。刚踏入正式的专业学习,我发现通过了DSH德语考试只是德语学习的起点。除了语法不错之外,口语、听力和阅读还根本跟不上课程的节奏。但是幸运的是, 奥尔登堡五年游 weiterlesen

Tsingtao (Qingdao) und das Bier

In Tsingtau war mit einer durchschnittlichen Truppenstärke von 2.500 Mann eine recht ansehnlich große Garnison entstanden, die auch versorgt werden musste. Außer den täglich notwendigen Versorgungsgütern, wurden auch die Genussmittel für die Freizeit gebraucht, unter denen das deutsche Bier natürlich nicht fehlen durfte. So war es nicht verwunderlich, das schon sehr früh von dem Kaufmann Gottfried Landmann, der mit Juwelen und optischen Geräten handelte, die erste Brauerei in Tsingtau im Jahre 1901 gegründet wurde. Er holte sich dazu aus Deutschland den Braumeister Ludwig Kell. Am 22.1.1901 wurde die Brauerei Landmann-Kell mit Ausschank in das Handelsregister eingetragen. Die Brauerei befand sich neben dem damaligen Elektrizitätswerk im Industrieviertel. Sie war aber nicht erfolgreich und die Gesellschaft wurde am 7.7.1903 gelöscht. Schon zur gleichen Zeit hatten auch ein Schotte und ein Deutscher in Shanghai die Idee, in Tsingtau eine Brauerei zu gründen und suchten sich in Hongkong Geldgeber. Am 15. August 1903 wurde die Germania Brauerei im Handelsregister von Tsingtau eingetragen. Als Eigentümer wurde die Anglo-German Brewery Co. Ltd. Hongkong genannt, die ein Kapital von 400.000 mexikanischen Silberdollar einsetzte, es wurden Aktien zu je 100 Dollar herausgegeben.

Die Christuskirche in Qingdao

Der erste Gottesdienst im Schutzgebiet Tsingtau im Jahr 1898 fand in der Reitbahn der Matrosenartilleriekaserne statt, so berichtete es Pfarrer Richard Wilhelm. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau einer Kapelle an der Bismarckstraße direkt neben der Knabenschule begonnen.

Die evangelische Gouvernementskapelle wurde am Heiligabend des Jahres 1899 eingeweiht. Richard Wilhelm hielt die Weiherede. Die Weihnachtspredigt hielt Carl Johannes Voskamp. Das Gebäude soll erst um 1991 abgerissen worden sein. Die Christuskirche in Qingdao weiterlesen

Der Gouvernements-Oberpfarrer Ludwig Ferdinand Winter

Ludwig Winter wurde am 28. März 1868 in Wittenberg geboren. Sein Vater Dr. Adolf Ferdinand Winter war in Wittenberg Gymnasiallehrer, wurde später nach Magdeburg und anschließend nach Stralsund als Gymnasialdirektor versetzt. Dort legte Ludwig Winter sein Abitur ab. Anschließend studierte er evangelische Theologie in Greifswald und Berlin. 1894 trat er eine Vikarzeit in Gladau (Sachsen) an und seit dem 26. März 1895 war er persönlicher Hilfsprediger des Generalsuperintendenten von Berlin, Wilhelm Adolf Reinhold Faber, der ihm kurze Zeit darauf die Seelsorge im neugegründeten Pfarramt Neu-Rahnsdorf bei Berlin übertrug. Der Gouvernements-Oberpfarrer Ludwig Ferdinand Winter weiterlesen

The story of Imperial Judge Dr. jur. Georg Crusen and his villa Jiangsu Road No. 27

Copyright (text and photos) by Wang Dong, Qingdao

In the heart of Qingdao’s historical and protected area, there is a century-old boulevard. During the German lease period, it was named Bismarck-Straße (now Jiangsu Road). As one of the earliest streets in Qingdao, the Jiangsu Road runs from the north to the south through the old city and reaches the Qingdao Bay. The old houses along the street were built more than 100 years ago and have survived to this day. Their long history and often-elegant styles attract many visitors who enjoy their facades and interiors. Among these old buildings, there is one particular century-old house that was built in a rustic style. It is located at the top of the slope on the northern side of the street, at the remarkable six roads intersection (Jiangsu Road, Guanxiang 1st Road, Suzhou Road, Laiwu 1st Road, Fulong Road and Longshan Road). This old building with red tiles and yellow walls has survived throughout the past century, but for a long time, it was not well known. The story of Imperial Judge Dr. jur. Georg Crusen and his villa Jiangsu Road No. 27 weiterlesen

Wer war Fanny?

Oldenburg, Shanghai, Singapur, Sydney, Havanna. Wo ist Fanny Kirchner geblieben?

In den 1850er Jahren war der Schiffsbau im Oldenburger Großherzogtum und ganz speziell in Brake mit einem wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Neben der „Oldenburgischen Rhederei-Gesellschaft“ und der „Oldenburg-Ostindischen Rhederei“ entstand die „Visurgis Actien-Gesellschaft für Rhederei und Schiffbau“. Im Jahr 1855 wurde die hölzerne Dreimastbark „Stadland“ vom Stapel gelassen; kurze Zeit später wurde sie auf den Namen „Fanny Kirchner” getauft.

Die „Visurgis Rhederei” mit Sitz in Oldenburg beteiligte sich zu jener Zeit am Walfang. Ende der 1850er Jahre wurde die „Fanny”, wie sie liebevoll genannt wurde, von der Reederei H. Bischoff in Bremen befrachtet und im Ostasienhandel eingesetzt.

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