Chinesischer Tee – Ein Lebensgefühl

茶人 茶事 茶话

In Hongkong besuche ich in ein chinesisches Teehaus und will zum ersten Mal im meinem Leben den chinesischen Tee probieren. Dieses Teehaus an der Nanjing Road befindet sich in im ersten Stockwerk eines Hochhauses und sieht eher europäisch als chinesisch aus. Englische Einrichtung und Selbstbedienung. Obwohl es sonniges Wetter mit angenehmen 23 Grad ist, bläst die Klimaanlage eine eisige Brise in den Raum. Eine ältere Chinesin hinter dem Tresen fragt mich:

Im Hafen von Hongkong
Im Hafen von Hongkong

„Chinese tea or English tea?“

Spontan antworte ich : „Chinese tea.“

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Das Erbe der Ming

In der Zeit von 1994 bis 1998 habe ich in Xisanqi, einem nördlichen Stadtteil von Beijing, gewohnt. Bereits an den ersten Wochenenden luden uns chinesische Freunde ein, berühmte Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Wir fuhren nach Badaling, dort wo sich die Große Mauer über Bergkämme schlängelt, besuchten nebenbei den Heiligen Weg und das Changling. Wir hatten an einem Nachmittag so ein großes Programm, dass wir eigentlich gar nicht wussten, was wir da anschauten. In wenigen Sätzen erklärte Herr Li mir die Geschichte der feudalen Ming-Kaiser.

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Memories of the Ming

I lived in Xisanqi, a district in the north of Beijing, between 1994 and 1998. Early on Chinese friends invited us to visit famous sight-seeing spots with us. We went to Badaling to see the Great Wall riding on top the mountain ridges, and in passing we also visited the Sacred Road and the Changling tomb. After seeing so many wonders in one day we hardly realized what we were looking at. One of our friends, Mr. Li, told me the history of the Ming emperors in a few sentences. In Spring 1995 my husband’s company gave us a car, and at the same time both of us received Chinese driving licenses. Having relied on bus and taxi until then, we now looked forward to excursions by car. On a weekend in May 1995 our American friends invited us to a picnic. Driving in a northern direction, the foreign community met in a walled garde; the Germans brought potato salad, the Italians pasta, the French contributed baguettes, the English roast-beef and the Americans burgers. After a pleasant meal I asked for the name of this place. Shisanling, I was told.

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Tianningsi – ein Kleinod in Beijing

Der Tempel des Himmlischen Friedens in Beijing 天宁寺

 

Der Tianningsi im Westbezirk von Beijing wurde schon vor langer Zeit geplant. Schon in den Jahren 471 bis 476, während der Nördlichen Wei-Dynastie 魏朝, wurde an dieser Stelle ein Tempel gebaut: der Guanglin Tempel 光林寺. Mehrere Male wurde dieser Tempel zerstört und immer wieder aufgebaut. In der Liao-Dynastie 辽朝 im 12. Jahrhundert wurde die sechseckige Pagode gebaut, die noch immer auf dem ursprünglichen Gelände steht.

Zu jener Zeit war sie mit 57,80 Metern wahrscheinlich das höchste Gebäude der Stadt. Wie viele andere Pagoden hatte auch diese 13 Stufen. Unter dem ersten Dach gibt es reiche Verzierungen mit Buddhastatuen, steinernen Fenstergittern und Säulen. Unter jedem Dachvorsprung schmücken Ochsenkopfkapitelle die Gesimswerke.

 

An allen sechs Walmenden sitzen Fabeltiere, um das Gebäude zu schützen.

Heute ist die Tempelanlage in einem sehr guten Zustand. Die Nebengebäude sind wieder aufgebaut und werden von den Buddhisten genutzt. Die Anlage liegt am westlichen zweiten Ring in der Nähe des daoisten Klosters der weißen Wolke.

Strassenschild

Der Eingang erfolgt von Süden her über die vordere Tingningstraße. Der Eintritt ist frei.

 

Dachgeister

Großen Wert wurde im alten China auf die Konstruktion des Daches gelegt. Die beiden Firstenden werden von einem Chiwen gehalten. Dieses Fabeltier soll ein Nachkomme des Drachen sein. Der Kopf sieht dem Drachen ähnlich, hat Hörner und hervorstehende Augen, der Schwanz gleicht dem eines Fisches. Es ist mit einem Schwert befestigt, damit es nicht wegfliegen kann. Die Legende sagt, dass es einen Brand bekämpfen kann, weil er große Wellen verursachen und Regengüsse entstehen lassen kann. Die Tonfigur ist aus einem Stück gearbeitet und gebrannt.

Dachreiter

Auf allen vier Walmenden des Daches sind weitere Fabeltiere angebracht. Es gab eine Vorschrift über die Anzahl der Tiere. Ein Bürgerhaus durfte bis zu fünf Tiere besitzen, das Haus eines Mandarins sieben, das Haus eines Prinzen neun. Die höchste Zahl war elf, so viele Tiere durfte nur der Kaiserpalast haben. Doch selbst innerhalb des Palastes ist die Zahl der Fabeltiere unterschiedlich. Auch die Reihenfolge der Tiere spielt eine bestimmte Rolle und jedes dieser Tiere sollte einen Zweck erfüllen. Dachgeister weiterlesen

世界上第一所导盲犬培训学校

一个初夏周六的下午坐在大里和舍友一起吃,一边闲扯一翻看着桌上散落的报纸,却在无意看到一很老旧的盲犬照片。仔一看才知道是世界上第一所盲犬培学校100周年念,而且就在个德国的西北小城Oldenburg。于是就很兴奋的很舍友聊起了关于狗狗的电影,书籍还有漫画以及各种名犬的毛色和性格。

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Der Kaiserkanal

京杭大运河

Den Begriff Kaiserkanal kennen die Chinesen nicht. Auf chinesisch heißt der Kanal Jing Hang da yun he. Die ersten beiden Silben jing und hang sind die Kurzformen der Städte Beijing und Hangzhou, weil der Kanal die beiden Städte Beijing und Hangzhou verbindet. Im Englischen und im Französischen heißt der Wasserzug Grand Canal.

Gedenksäule
Gedenksäule

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火猴 迎春

火猴迎春——奥尔登堡中国文化周展览活动

为感知中国传统年文化提供互动平台

丙申猴头,火猴迎春。中国农历大年初一(28号)上午十点,在奥尔登堡市文化中心为期五天的China in WortBild und Schrift中国文化周展览活动拉开了帷幕。50多位中德友人欢聚一堂在展览活动开幕之际,共同迎接新春佳节。 火猴 迎春 weiterlesen

Ein Stück Deutschland in China

Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts bestand in Deutschland der Wunsch nach einer Kolonie auf chinesischem Boden, aber erst im Jahr 1897 ereignete sich ein Vorfall, bei dem zwei deutsche Missionare getötet wurden. Dieser Vorfall lieferte den Vorwand für die Besetzung der Jiaozhou-Bucht und des Ortes Qingdao.

Karte der Jiaozhou-Bucht um 1900
Karte der Jiaozhou-Bucht um 1900

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