Memories of the Ming

I lived in Xisanqi, a district in the north of Beijing, between 1994 and 1998. Early on Chinese friends invited us to visit famous sight-seeing spots with us. We went to Badaling to see the Great Wall riding on top the mountain ridges, and in passing we also visited the Sacred Road and the Changling tomb. After seeing so many wonders in one day we hardly realized what we were looking at. One of our friends, Mr. Li, told me the history of the Ming emperors in a few sentences. In Spring 1995 my husband’s company gave us a car, and at the same time both of us received Chinese driving licenses. Having relied on bus and taxi until then, we now looked forward to excursions by car. On a weekend in May 1995 our American friends invited us to a picnic. Driving in a northern direction, the foreign community met in a walled garde; the Germans brought potato salad, the Italians pasta, the French contributed baguettes, the English roast-beef and the Americans burgers. After a pleasant meal I asked for the name of this place. Shisanling, I was told.

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Tianningsi – ein Kleinod in Beijing

Der Tempel des Himmlischen Friedens in Beijing 天宁寺

 

Der Tianningsi im Westbezirk von Beijing wurde schon vor langer Zeit geplant. Schon in den Jahren 471 bis 476, während der Nördlichen Wei-Dynastie 魏朝, wurde an dieser Stelle ein Tempel gebaut: der Guanglin Tempel 光林寺. Mehrere Male wurde dieser Tempel zerstört und immer wieder aufgebaut. In der Liao-Dynastie 辽朝 im 12. Jahrhundert wurde die sechseckige Pagode gebaut, die noch immer auf dem ursprünglichen Gelände steht.

Zu jener Zeit war sie mit 57,80 Metern wahrscheinlich das höchste Gebäude der Stadt. Wie viele andere Pagoden hatte auch diese 13 Stufen. Unter dem ersten Dach gibt es reiche Verzierungen mit Buddhastatuen, steinernen Fenstergittern und Säulen. Unter jedem Dachvorsprung schmücken Ochsenkopfkapitelle die Gesimswerke.

 

An allen sechs Walmenden sitzen Fabeltiere, um das Gebäude zu schützen.

Heute ist die Tempelanlage in einem sehr guten Zustand. Die Nebengebäude sind wieder aufgebaut und werden von den Buddhisten genutzt. Die Anlage liegt am westlichen zweiten Ring in der Nähe des daoisten Klosters der weißen Wolke.

Strassenschild

Der Eingang erfolgt von Süden her über die vordere Tingningstraße. Der Eintritt ist frei.

 

Tempo of Time

Like each other old city in China, Beijing (北京) has one drum and one bell tower. They are situated at the northern end of the Zhongzhou road (中轴线); literally meaning: central axis of the inner city.
Zhongzhou Road is not the name of any particular road; it refers to the trunk road from Beichen Bridge on the northern 4th ring through to Zhonglou North Bridge on the northern 2nd ring (north stretch) and south of Yongdingmen (south stretch). Tempo of Time weiterlesen

Die Stadt Peking und ihre 3000 jährige Geschichte

北京的历史

Die Hauptstadt der Volksrepublik China besaß im Laufe der Geschichte viele Bezeichnungen. Den heutigen Namen 北京 Beijing, nördliche Hauptstadt, gibt es seit dem Jahr 1403. Der damalige Kaiser 永乐 Yongle verlegte die Hauptstadt der Ming-Dynastie von 南京 Nanjing nach 北平 Beiping und sie wurde im gleichen Jahr zu Beijing, zur nördlichen Hauptstadt. Die Stadt Peking und ihre 3000 jährige Geschichte weiterlesen

Smellscapes of China

A fragrance of jasmine flower wafts into my nose. I close my eyes and see blossoms in full bloom. It is spring-time, the time of prosperity. Then I open my eyes again and see a mountain of rubbish that is placed across the street. My new nose plugs which I have just bought in the supermarket are certainly effective.

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Die Minggräber

Insgesamt regierten 16  Kaiser in der Zeit von 1368 bis 1644 das Reich der Mitte. Nach Jahrhunderte langer Fremdherrschaft durch die Dschurdschen und Mongolen kamen mit den Ming-Kaisern wieder ein rein chinesisches Geschlecht an die Macht.

Das Land entwickelte sich prächtig, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich. Die Expeditionen der Handelsflotte wurden weltbekannt. In Beijing wurden der Kaiserpalast und der Himmelstempel gebaut. Das Porzellan der Ming bekam Weltruhm. Die Macht im Staat konzentrierte sich auf die Person des Kaisers. Er hatte das Mandat des Himmels.

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