Vom Bild zur Schrift

 

Die chinesische Schrift ist eine Bildsprache, das heißt für jeden Begriff wird ein Bild gezeichnet. Erste Schriftzeichen hat man in Scherben, Bronzevasen oder Bambustafeln geritzt. Später schrieben die Chinesen mit Tusche und Pinsel auf Papier.

Über die Jahrtausende haben sich die Schriftzeichen immer wieder verändert, und so sind oft ganz andere Zeichen entstanden. In den modernen Zeichen sind meist keine Bilder mehr zu erkennen.

Doch auch die einfachsten Schriftzeichen mit ein oder zwei Strichen haben einen tieferen Sinn. So hat jedes Zeichen eine eigene Geschichte. Die Wurzeln der einzelnen Schriftzeichen sind manchmal noch zu erkennen und wenn man weiß, was sich hinter den Symbolen verbirgt, dann ist es auch einfacher, sie zu verstehen und vor allem zu erlernen.

Ein chinesisches Schriftzeichen gibt auch einen Einblick in die chinesische Kulturgeschichte. Auf den folgenden Seiten zeigen wir die ältesten bekannten Schriftzeichen, die sogenannte Orakelschrift, und daneben eine bis heute populäre Schrift, die Siegelschrift.



Hier könnt Ihr ein Übungsblatt herunter laden.

Übungen mit Strichfolge entsprechend der BuchVorlage „Vom Bild zu Schrift“.

Falls Ihr das Übungsblatt nicht herunterladen könnt, bitte schickt mir eine E-mail: gerlinde@pehlken.de – Ich schicke euch gerne ein Übungsheft per Post zu.

Sprachenvielfalt in China

Neben dem Volk der Han  gibt es offiziell 55 Völker und Nationen in China,  die über eine eigene Sprache und zum Teil eine eigene Schrift verfügen. Man geht davon aus, dass es wesentlich mehr Sprachen in China gibt.

Chinas Sprachen lassen sich in fünf Sprachfamilien unterteilen. Neben der sinotibetischen Sprache gibt es vier weitere Hautgruppen: die altaiische, die austroasiatische, die malayopolinesische und die indoeuropäische Sprachfamilie.

32 Völker sprechen eine Sprache, die der sinotibetischen Sprachfamilie angehört, dazu gehört auch die chinesische Sprache selbst mit all ihren Dialekten und Unterdialekten.

Sprachenvielfalt in China weiterlesen